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Eieiei…

1. Januar 2010

Achtung: Der folgende Beitrag könnte das allgemeine Feiertags-Heititei-Gedöns neutralisieren, unterbrechen oder gar zerstören.

Liebe Welt,

als ich an anderer Stelle schrieb, dass 2010 rocken würde, hatte ich mir das etwas anders vorgestellt…

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Kerpen ist in der Nacht ein 56-jähriger Mann ums Leben gekommen. Bei dem Opfer handelt es sich um den Hausmeister, der löschen wollte und wahrscheinlich einen Herzinfarkt erlitt.

Tragischer Start ins neue Jahr: Bei einem Massenunfall mit 50 Fahrzeugen bei Freiburg starben zwei Autofahrer.

Lebensgefährliche Verletzungen erlitt in Hamburg ein bewaffneter 20-Jähriger. Der junge Mann rutschte mit seinem ausgeklappten Butterfly-Messer in der Hand auf einem Gehweg aus und stürzte. Dabei rammte er sich die Klinge in ein Auge.

In Berlin verlor ein Mensch in Alt-Treptow beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern seinen Daumen und Zeigefinger.

In Oranienburg verlor ein 21-jähriger Mann seine rechte Hand. Er habe nicht gezündete Böller von der Straße aufgesammelt, teilte die Polizei am Freitag mit. Beim Anzünden der gefundenen Knaller sei ein Feuerwerkskörper so stark explodiert, dass dem Opfer die ganze Hand abgerissen wurde.

Offenbar wegen Trunkenheit verlor ein Mädchen in Frankfurt ein Bein: Die 19-Jährige aus Neu-Isenburg hatte sich gegen 2 Uhr morgens auf die Gleise einer U-Bahn gelegt.

Unter Alkoholeinfluss starb ein 25-jähriger Student in Regensburg beim Überqueren einer Donaubrücke. Er stürzte durch einen Spalt in die Tiefe und starb noch an der Unfallstelle.

Im Kreis Northeim in Niedersachsen starb ein 19-Jähriger am Neujahrsmorgen bei der Suche nach seinem Handy. Der Mann hatte das Telefon aus dem Seitenfenster eines Autos gehalten, um besseren Empfang zu haben. Dabei fiel das Gerät in den Schnee. Der Fahrer hielt an. Der 19-Jährige hatte gerade mit der Suche begonnen, als er von dem Auto eines 47-Jährigen erfasst wurde.

In Mechernich im Kreis Euskirchen endete eine Familienauseinandersetzung tödlich. Kurz vor Jahreswechsel wurde die Polizei zu einem Ehestreit gerufen. Als die Beamten eintrafen, lag der 48-jährige Ehemann tot in der Wohnung.

(Quellen: viele)

27 Kommentare leave one →
  1. 5. Januar 2010 03:47

    Jaaaaa und nun? Ganz einfach: jeden Tag leben – BEWUSST und keine Zeit mit bereuen oder jammern verplempern!

  2. 4. Januar 2010 16:30

    Tragische Schicksale, aber leider liest man nicht nur zu Silvester von solchen menschlichen Dramen. In den Medien liest und hört man jeden Tag davon.

    Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr, Glück, Gesundheit und daß du von allen Unbillen des Lebens verschont bleibst.

    Herzliche Grüße
    Bbdüm

  3. 2. Januar 2010 23:27

    Ah, die ersten Kandidaten für den Darwin-Award des Jahres. Nun, es werden weitere folgen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Und ich sehe, die Northeimer wollen den Eichsfeldern die Führung streitig machen, so so. Ich lebe schon in einer bekloppten Nachbarschaft, weia.

  4. 2. Januar 2010 23:02

    Für uns beginnt das neue Jahr, für manche dieser Leute endet nicht nur das Jahr.
    Schade, weil vermeidbar.

  5. 2. Januar 2010 22:18

    Wir alle sind noch da! Das allein zählt.

    Manches passiert aus Dummheit, manches aus Tragik, manches aus Schicksal.

  6. Dr. Borstel permalink
    2. Januar 2010 21:23

    Ich wollte es gerade sagen. Menschen sterben an jedem Tag des Jahres, und die Natur macht an Silvester nun mal keine Pause. Abgesehen davon, dass gerade Silvester nun mal der Tag ist, an dem gewisse Menschen am meisten zu Dummheiten tendieren. Was soll man machen …

  7. 2. Januar 2010 18:58

    Na ja, gestorben wird immer. Viele der Unfälle haben m.E. nicht direkt mit Silvester zu tun.

  8. 2. Januar 2010 15:17

    Ach, und ich finde es besser so. Am iPhone viel besser zu lesen

  9. 2. Januar 2010 15:15

    Tragisch.

    Ich wünsche Ihnen ein umso tolleres 2010 und freue mich auf ein weiteres Jahr in Ihrem Blog.

  10. 2. Januar 2010 13:52

    Nein, Mitleid habe ich auch nicht. Leid tun mir die, die sich kümmern müssen und die, die zurück bleiben. Betrachte den Beitrag als Kontrapunkt, ich habe bisweilen eine Rosarotallergie😉

  11. 2. Januar 2010 13:47

    Auch wenn ich jetzt Haue bekomme, aber mit diesen Menschen, die wegen Alkohol und Feuerwerk ihr Leben versaut haben, habe ich kein Mitleid…

  12. 2. Januar 2010 12:04

    Das ist die moderne Form der Selektion und wiederholt sich jedes Jahr aufs Neue und nicht nur zum Jahreswechsel.

    Traurig, aber unvermeidbar leider.

  13. 2. Januar 2010 11:06

    Tja, da sieht man mal wieder, wie bescheuert die Leute sein können, wenn sie sich entschuldigt fühlen…

    Übrigens – ich fands in dunkel schöner😉

  14. 2. Januar 2010 08:33

    Hm, auch von mir ein frohes neues Jahr! Das sind natürlich direkt zu Jahresbeginn einige tragische Nachrichten, aber gerade die Alkohol- und Feuerwerksunfälle treten ja leider jedes Jahr und immer wieder auf. Dieses Jahr aber neben den Finger- und Handverletzungen auch sehr in Mode: Feuerwerkskörper zwischen die Füße fallen lassen oder anderen zwischen die Füße werfen. Echt top! Ihr Typen, denkt doch einfach mal nach, bevor ihr Euch oder andere in Gefahr bringt!

  15. 1. Januar 2010 21:48

    Hoffe, Dir/Euch ist nix dergleichen passiert.

    Für 2010 wünsche ich Dir nur das ALLERBESTE! Hang in there.

  16. 1. Januar 2010 20:26

    Dinge relativieren, keine Feuerwerkskörper verschlucken und NICHT nachmachen!

  17. frau kuni permalink
    1. Januar 2010 20:18

    datt iss jezz aber nich zum Nachmachen, oder?

  18. 1. Januar 2010 19:38

    Jupp. Immer wieder „schön“. Trotzdem oder gerade deswegen wünsche ich Dir ein frohes Neues Jahr. Besser machen ist die Devise!

  19. 1. Januar 2010 19:27

    Oh mann, sehr tragische Geschichten – trotzdem ein frohes Neues Jahr Frau Quadratmeter

  20. 1. Januar 2010 19:08

    Trauig für die, für die es so angefangen hat, auch wenn einige sicher selbst schuld waren.

  21. 1. Januar 2010 17:10

    Ich hätte ja auch nichts dagegen, wenn die Menschheit sich und andere Menschen nicht verletzen oder umbringen würde. Gäbe es weder Alkohol noch Gewalt, müsste mich mir einen anderen Beruf suchen. Schlimm wäre das nicht. Ich wüsste da schon ein paar. So aber – werde ich morgen arbeiten müssen. Den Grund haben Sie ja schon erwähnt.

  22. shortend permalink
    1. Januar 2010 16:57

    Da sieht man mal wieder, das starker Alkoholgenuss und Feuerwerk nicht wirklich toll sind.
    Mir ist Silvester sowieso ein Greuel, wir schlafen traditionell ins neue jahr. Gibt keinen Kater und keine Unfälle…

  23. 1. Januar 2010 16:57

    Ach Mensch…😦
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    (Ich wünsche dir und den deinen dennoch oder gerade erst recht alles Gute für das neue Jahr!)

  24. 1. Januar 2010 16:31

    Gruselig.
    Aber das ist ja eigentlich bei jedem Silvester so ähnlich.😦
    Ich mag Silvester nicht.

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