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Schlecht

11. März 2010

Eigentlich sagt die Überschrift schon alles, aber Ein-Wort-Beiträge sind, vor allem nach etwas längerer Blogabstinenz, vielleicht nicht wirklich aufregend. Also ergänze ich den Beitrag um ein weiteres Wort: öde. Sehr sehr öde.

Autobiographien sind ja immer so eine Sache. Wer nutzt nicht die Gelegenheit, die Dinge zu beschönigen, wegzulassen oder so zu verändern wie es opportun erscheint? Bei Ozzy bin ich mit folgenden Erwartungen an den Start gegangen:

1. Glaube bloß nicht alles, was du liest.

2. Das dürfte eigentlich, unabhängig vom Wahrheitsgehalt, eine  recht unterhaltsame Lektüre werden.

Zu Punkt 1 kann ich nicht viel sagen. Punkt 2 hat sich leider so überhaupt nicht erfüllt.

Im gesamten Buch geht es um Drogen, Alkohol und Medikamente. Um Abstürze, fruchtlose Entziehungsversuche, Gewaltausbrüche, Inkontinenz und Gedächnisverlust. Man erfährt, dass er einmal  im Rausch versucht hat, seine Frau Sharon umzubringen. Und dass er Betty Ford begegnet ist. War sonst noch was?

Ich suche jedenfalls lieber die alten MTV-Folgen der Osbournes raus, die waren wenigstens lustig. “Who’s pissed on my fucking carpet?”

10 Kommentare Eins hinterlassen →
  1. 11. März 2010 22:08

    Klingt nicht wirklich ermutigend. Schade eigentlich – aber danke für den Hinweis. Befürchtet habe ich das schon. Jetzt bin ich mir sicher, dass ich meine Zeit lieber mit anderer Lektüre vertreibe.

    • 11. März 2010 22:29

      Und gerade wollte ich mich hinsetzen und meine Autobiographie schreiben. Scheiß Ozzy – hat mir die Tour vermasselt. Was schreibe ich jetzt?

  2. 11. März 2010 23:19

    Klingt ja nun wirklich nicht sehr ermunternd. Die Oma-Mama hat aj diese Ozzy-Sopa auch gesehen und gesagt: Die Biographie ist lustig, die muss ich haben. Jetzt hat sie die sogar auf die Wunschliste von Amazon gesetzt. Hoffentlich kann ich sie davon überzeugen, daß die wirklich doof ist. Aber ich habe da so meine Befürchtungen … Trotzdem danke für Ihre Einschätzung. Sind sie denn jetzt wieder vollkommen hergestellt? Ihr Thor Löwenherz

  3. 12. März 2010 08:31

    hmm und dabei mag ich ozzy und sabbath so gerne … hatte mir das buch dereinst auch schon mal auf die to-do-liste gesetzt … was mach ich nun, ich bin ratlos :)

  4. 12. März 2010 11:13

    Die Autobiografien scheinen es in sich zu haben. Ich und Herr Otter, sage ich jetzt mal so, waren letzte Woche auch so was von enttäuscht von Rio Reisers. Uns war nicht wirklich daran gelgen zu erfahren wie man am besten welche Drogen nimmt.
    Fazit: Wir werden es zukünftig vermeiden Autobiografien zu lesen.

  5. 12. März 2010 11:14

    Oh, mir ist oben die Taste verrutscht. Ich ottere mir natürlich keinen Schal, ich habe schon einen.

  6. 12. März 2010 19:20

    Kinski wäre wohl doch die bessere Wahl gewesen, hm? ;-)

  7. 13. März 2010 11:33

    Och schade eigentlich.
    Ich dachte auch, in dem Buch findet sich etwas von der tattrig-lustigen Art aus den MTV-Folgen…

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