Notizen… No. 12
01. Ich bin ganz begeistert von meinem Eifohn. Es fördert meine Kommunikationsfreude, meinen Spieltrieb und ist auch noch nützlich. Ich mag Dinge, für die ich keine Bedienungsanleitung auswendig lernen muß.
02. Lieber unbekannter Rollerfahrer, an einem Samstag in einer sehr zentralen innerstädtischen Lage mit chronischer Parkplatznot und zusätzlichen Einschränkungen aufgrund mehrer Baustellen so verwegen zu parken wie Sie, zeugt von einem ausgesprochen gesunden Selbstbewußtsein und einer sehr entspannten und unbekümmerten Sichtweise auf die Dinge des Lebens. Meinen Glückwunsch!
03. Eigentlich hätte ich gestern Abend eine Reise nach Düsseldorf angetreten, um endlich Depeche Mode zu sehen. Da meine wundervollen Kopfschmerzen allerdings nahtlos in elende Halsschmerzen und Husten übergingen und ich seit Donnerstagnachmittag auch noch weitestgehend stimmlos bin, musste ich leider verzichten. Vernunft wird überbewertet. Wenn jemand eine Nachvertonung von Hildegard Knef benötigt: Mail genügt. Und bitte keine Salbeibonbons mehr!
04. Eine Kundin erzählte mir, dass ihre Haushaltshilfe alles abwaschen oder abwischen muß, bevor es nach dem Einkauf in den Kühlschrank geräumt werden darf. Wo kauft die Frau ein?!
05. Punkt 03 hat mir leider auch etwas den Spaß und die Muße an Muriel’s Aktion genommen. Ich habe immer noch nicht herausgefunden, wer mein Gastautor ist und entschuldige mich schon mal prophylaktisch für meine Rateunfähigkeit.
06. Meine Freundin hat ES getan. Sie hat sich mit ihrem Herzallerliebsten eine Wohnung gekauft, und am Donnerstag war die Beurkundung. Wenn unsere Kunden auch alle vorher so unbrauchbar neben sich stehen und vor Aufregung nicht wissen, wem sie sich als nächstes unkontrolliert vor die Füße zappeln sollen, finde ich es erstaunlich, dass alle immer so artig zum Notartermin auftauchen. Als Entschädigung gab es übrigens für das ganze Team Kuchen en masse. Ich hoffe, sie kauft bald wieder was, mjam.
07. Wußten Sie, dass auf den Kapverdischen Inseln auch die Wüstenläuferlerche und Brauntölpel daheim sind?
08. Letzte Nacht träumte ich von einem einsamen Strand voller überdimensional große Hühnerbeine. Was will dieser Traum mir sagen?
09. Nächstes Wochenende habe ich frei. Echt jetzt mal.


zu 03: Keine Salbeibonbons, ok…wie wärs mit Spitzwegerichtee? Hilft bei mir meistens hervoragend. Hustelösend und so.
zu 04: Haushaltshilfenbeschäftigungsmaßnahme? Wenn die Wohnung geputzt ist, alle Fenster glänzen, die Wäsche sauber gebügelt im Schrank liegt, steht die Gute doch sonst völlig unnütz in der Gegend rum…
Spitzwegerich hilft bei mir nur gegen Wespenstichschwellungen. Apropos: wie geht es dir eigentlich mittlerweile?
Ach…
Ich fürchte, Montag wird der Doktor nochmal pieksen… Schon wieder ziemlich dick und dadurch zu unbeweglich. Aber danke der Nachfrage.
Weiterhin gute Besserung!
Hihi, haha! (Also nicht für dein Leiden)
Aber für o4. Meine Rede, mein “Lob” der Hi-hi- Hygähne steht da:
http://dinkelschnitte.wordpress.com/2010/02/25/studentinnen-jung-mamis-ihr…/
Oh, das passt ja wirklich wie der Deckel auf den Eimer
Ich bin ziemlich in Verzug geraten in den letzten Tagen mit der Leserei.
zu 8.: zufällig unter Diät?
Zumindest hoffe ich, dass du nicht statt dessen so von diversen männlichen Wesen träumst *lol*
zu 2): Ich habe mich darüber auch immer gewundert und geärgert, als ich sowas vor ein paar Jahren das erste Mal sah. Dann erfuhr ich, daß Mop(p)eds auf dem Fußweg Falschparker sind und da durchaus auch mal Tickets verteilt werden… (Ich habe mein Mopped früher immer auf den Fußweg gestellt, wenn genug Platz war. Mache das auch heute noch.)
Hallo Clara, willkommen hier
Schön ist auch, wenn man schwungvoll eine Parklücke nimmt und beinahe einen Smart wegschiebt… *flöt*
depeche mode verpasst? DAS ist tragisch … ich bedauere dich !
Und wer hatte Deine Karte?????????
1. Das IPhone ist wirklich eine tolle Sache. manche Sachen mit der internen Verlinkung von Kontakten mit Kalender und so sind noch nicht optimal, aber ansonsten ist das schon sehr eingängig, was apple da gezaubert hat.
2. Ein Rollerfahrender Kollege von mir erklärte mir einmal, dass auch er oftmals so parkt, auch wenn er sich immer wieder der Wut von Autofahrern ausgesetzt fühlt. Problem ist nur, wenn Motorradstellplätze von Autos oder Fahrrädern mit zugeparkt sind, dann hat man eigentlich keine andere Wahl. Ein Möff auf dem Gehweg kann immer wieder mal zu nem Knöllchen führen. Mein Kumpel meinte, dass er sich lieber anpöbeln lässt, als ausnehmen.
3. Ich persönlich konnte mich noch nie durchringen DM zu sehen, weil die mir einfach zu teuer sind. Umso ärgerlicher stelle ich es mir vor, wenn man sich dann auf ein solches Premiumkonzert freuen konnte um dann aufgrund von irgendwelchen Krankheitserregern lieber mit Taschentuch und Decke kuschelt.
4. Eine ehemalige Nachbarin von mir nahm immer beim Schoki kaufen die hinterste Tafel aus dem regal, weil die vorderen ja schon mal evtl von jemandem berührt wurden. Komische Marotte.
5. Ich denke heute sollte auch gut sein mit der Aktion, Sonst interessiert ja niemanden mehr die Auflösung.
8. Der Traum sagt dir eindeutig, dass du eine Kentucky Fried Chicken Filiale an der Küste aufmachen sollst.
zu 2. Wütend war ich nicht, eher fassungslos. Ich habe in dieser Ecke noch nie erlebt, dass Rollerfahrer ein Knöllchen bekommen hätten. Die Parkplätze sind so rar, dass sogar Bürgersteigparkplätze nicht geahndet werden, wenn man es nicht zu dolle treibt. Er hätte ja zumindest am Rand parken können, dann hätte noch was Kleineres davorgepasst
zu 4. Fand sie das selbst nicht auch komisch?
zu 5. Ich errate meinen Gastautor wohl erst, wenn kein anderer mehr übrig ist, fürchte ich
zu 8. Und du wirst mein erster Stammkunde?
Ich bin fies: Ein Freund von mir hatte im letzten Jahr sehr gute Karten für DM und dann Mr. Gahan seinen Tumor (der damals noch als Magendarmvirus gehandelt wurde). Kein Konzert und ein paar tausend Kilometer umsonst geflogen. Wenn Dave Gahan nicht zum Konzert kann ist das schlimmer als wenn das ein Fan wegen Grippe nicht kann. Finde ich.
Gute Besserung dennoch.
Und zu 08.: Dass du zuviel Haruki Murakami gelesen haben könntest?! Bei dem passiert doch solcherlei immer mal wieder in den Büchern. Idee für einen Kurzgeschichtentitel: “Als ich eines schönen Tages das 100% Hühnerbein sah” (sorry, musste sein).
Das war meine Ersatzkarte für das erste abgesagte Konzert in 2009, für das ich mir extra freigenommen hatte, um hinfahren zu können.
Den Kurzgeschichtentitel merke ich mir
2. In Frankfurt kann es Dir passieren, dass Du Dein Moped an andere Stelle wieder findest. In Wiesbaden und Mainz würde sich das keiner trauen, glaube ich.
8. Urlaubsphobie?
Herrlich!
Zu 08: unbedingt Beine epilieren
einmal 4Hähnchenteile und 6 Wings bitte.
Die Interpretationen zu 08 sind so vielfältig wie beunruhigend
zu 08: Kamen die Hühnerbeine so einschüchternd daher wie seinerzeit die Tripods?? DANN wäre ich auch beunruhigt.
Oder es ist der Hinweis darauf (falls nicht bereits geschehen), nur noch Eier von sehr glücklichen Hühnern zu kaufen.
Hühnerbeine? Ist doch klar, du kannst die Ostereier nicht erwarten, und sie sollen GROSS sein. Und nur für dich alleine, deswegen die einsame Insel!
- Ich hoffe, es geht dir inzwischen besser!
Betste Grüße, Finn