Spruch in der Silvesternacht
31. Dezember 2009
Man soll das Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd.
Wenn man es allzu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.
Je üppiger die Pläne blühen,
um so verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich zu bemühen,
und schließlich hat man den Salat!
Es nützt nicht viel, sich rotzuschämen.
Es nützt nichts, und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Lasst das Programm! Und bessert euch drauflos!
(Erich Kästner)
7 Kommentare
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Was für ein tolles Gedicht – in diesem Sinna -> HAPPY NEW YEAR!
Ja, das hat was. Ich selber nehme mir keine Vorsätze mehr, nachdem mein einziger Vorsatz der letzten Jahre immerzu kläglich gescheitert ist: Hatte mir vorgenommen, wieder mit dem Rauchen anzufangen. Und es einfach nicht geschafft
In diesem Sinne gutes 2010. Ohne Vorsätze
Wo er Recht hat.
Das nenne ich mal gute “gute Vorsätze”
!
Einen guten Rutsch und einen noch besseren Start im Neuen Jahr,
) Grüße,
liebe (vorsatzfreie
Brigitte
Ja, dass gefällt mir
Ich wünsche Dir einen guten Rutsch und alles Gute für 2010
Sei lieb gegrüßt von Katja
Auf mich wirkt das Gedicht wie eine Zusammenfassung der Regierungspolitik vom letzten Jahr.
Wie der gute alte Erich das vorhersehen konnte?
Gruß und guten Rutsch
Fulano
Wahre Worte. Nachdem ich mir noch nie irgendwelche guten Vorsätze auf die Kappe geschrieben habe, werde ich das auch in Zukunft vermeiden.
Guten Rutsch!