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Der Simmel und so

21. November 2009

Beim Fellmonster kam es anlässlich einer aktuellen Berichterstattung zu einer Diskussion über den SPIEGEL, wie er ist und wie er mal war. Das hat mich dazu inspiriert, alten Zeiten nachzuhängen und ein wenig in den alten Ausgaben des Magazins zu stöbern. Dort stieß ich unter anderem auf eine Bestsellerliste aus meinem Geburtsjahr. Herrlich:

BELLETRISTIK

01. Simmel: Und Jimmy ging zum Regenbogen. Droemer; 25 Mark.
02. Charrière: Papillon. Molden; 25 Mark.
03. Puzo: Der Pate. Molden; 25 Mark.
04. Hagelstange: Altherrensommer. Hoffmann und Campe; 19,80 Mark.
05. Solschenizyn: Im Interesse der Sache. Luchterhand; 12,80 Mark.
06. Sagan: Ein bißchen Sonne im kalten Wasser. Ullstein; 18 Mark.
07. Updike: Ehepaare. Rowohlt; 26 Mark.
08. Heinrich: Schmetterlinge weinen nicht. Bertelsmann; 19,80 Mark.
09. Couteaux: Frau für Vater und Sohn gesucht. Rowohlt; 16,80 Mark.
10. Habe: Das Netz. Walter; 24 Mark.

SACHBÜCHER

01. Steinbuch: Programm 2000. DVA; 16,80 Mark.
02. Däniken: Zurück zu den Sternen. Econ; 18 Mark.
03. Speer: Erinnerungen. Propyläen; 25 Mark.
04. Fuchs: Eltern entdecken die neue Mathematik. Droemer; 19,80 Mark.
05. Peter/Hull: Das Peter-Prinzip. Rowohlt; 18,50 Mark.
06. Mitscherlich: Die Idee des Friedens und die menschliche Aggressivität. Suhrkamp; 6,80 Mark.
07. Scott King: Mein Leben mit Martin Luther King. DVA; 24 Mark.
08. de Bono: In 15 Tagen Denken lernen. Rowohlt; 10,80 Mark.
09. Eibl-Eibesfeldt: Liebe und Haß. Piper; 25 Mark.
10. Heisenberg: Der Teil und das Ganze. Piper; 24 Mark.

9 Kommentare Eins hinterlassen →
  1. 21. November 2009 22:40

    Tja, damals, da wurden die Listen noch nach verkauften Exemplaren erstellt. Ob die Bücher auch gelesen wurden, das weiß ja niemand.
    Aber dann, zack, wurde Mehdorn Heidelberger Druckmaschinentopmanager, und die Maschinen kloppten die Bücher nur noch so raus. Dem Handel mit “Mängel”exemplaren und “Restposten” ward eine fesche Zukunft geschaffen.

  2. 21. November 2009 23:07

    Off Topic: Ich muss dem Schicksal hier mal ganz doll DANKEN, dass Mehdorn nicht da gelandet ist, wo ich arbeite… Da war er nämlich mal im Gespräch.

    Bleibt die Frage, um zumindest ein bisschen zum Thema zurückzukehren: Hätte folgendes Werk dem Herrn M. geholfen? “08. de Bono: In 15 Tagen Denken lernen. Rowohlt; 10,80 Mark.”

  3. 22. November 2009 10:01

    Hähähä…

    Wir sind (fast) gleich alt. ;-) Viele dieser Bücher kenne ich aus meiner Jugend, aus dem Bücherregal meiner Eltern. :-D

  4. 22. November 2009 10:38

    Meine Eltern hatten alle Simmelbücher, die ich heute noch besitze. Fand deine Mutter Erich von Däniken auch so spannend? :)

  5. 22. November 2009 12:42

    Ah, van Däniken,… hab ich auch ein Buch von. Das Verrückte an der Sache ist, daß all diese Dinge so verdammt überzeugend rüberkommen…erstmal.

    Spannend sind solche Retrospektiven. Schade, daß sie umgekehrt nicht so gut funktionieren.
    :-)

  6. 23. November 2009 20:33

    Simmel…. üäks, der ist furchtbar!

    Speer möchte ich auch gern noch lesen, befindet sich auf meinem nicht enden wollenden Wunschzettel.

  7. 24. November 2009 06:22

    oh wenn ich mir das so anschaue, dann steht wohl nächstes Jahr ne Null vor der Tür, gelle?

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