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13 Briefe an das Ende der Welt – die Gewinner

14. September 2014

Bei meiner diesjährigem Blogaktion “Briefe an das Ende der Welt” standen insgesamt 13 Texte zur Abstimmung, die mittlerweile abgelaufen ist. Somit kann ich heute drei glückliche Gewinner verkünden und auflösen, wer hinter den einzelnen Einsendungen steckt.

Zunächst eine Fanfare für die drei Gewinner:

Platz 1 geht mit 29,5% an @sonderbayer (siehe auch HIER) und sein ziemlich locker sitzendes Maschinengewehr.
Platz 2 geht mit 22,8% an @GLudger und seinen ebenso pragmatischen wie eindringlichen Brief aus der Todeszelle.
Platz 3 geht mit 19% der Stimmen an @ueberschaubar bzw. Muriel Silberstreif und seinen wunderbar schrulligen Brief an die Firma REWE.

Eine weitere Fanfare geht an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die nicht zu schüchtern, zu beschäftigt, zu planlos oder zu schusselig waren, mir ihre Texte zuzusenden. Hier noch einmal eine Übersicht mit Links zu allen eingesandten Texten und zu den jeweiligen Autorinnen/Autoren in der Reihenfolge der Einsendungen, sofern sie mir über sich etwas verraten haben:

Eins@ueberschaubar bzw. Muriel Silberstreif
Zwei@rouvidog
Drei – der Autor hat mir leider nichts über sich verraten
Vier – noch ein geheimnisvoller Teilnehmer
Fünf@GLudger
Sechs@FDienstag
Sieben@fred_forward
AchtMartin Beyer
Neun@quitzi
Zehn@sonderbayer (siehe auch HIER)
Elf@freibertvogel (siehe auch HIER)
Zwölf - @h4wkey3 (siehe auch HIER)
Dreizehn@Amaot (siehe auch HIER)

Ich habe nach so vielen Links erst einmal quadratische Augen, empfehle euch aber unbedingt, die einzelnen Blogs und Profile einmal anzuschauen; da sind einige sehr spannende Sachen dabei.

Bleibt mir also noch zum Schluss das Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und und Teilnehmer, an alle Leserinnen und Leser, die fleißig abgestimmt haben und an www.reprodukt.com für das freundliche Sponsoring.

Vielleicht gibt es in 2015 noch einmal eine Blogaktion, mal sehen.

13 Briefe an das Ende der Welt – die Abstimmung

6. September 2014

Ich habe heute gleich mehrere erfreuliche Nachrichten für euch:

Die Welt ist nicht untergegangen. (Zugegeben, über die Erfreulichkeit könnte man sich streiten, aber lassen wir das.) Da die Welt nicht untergegangen ist, kann ich euch nun hier und heute gleich dreizehn sehr unterschiedliche Beiträge zu meiner aktuellen Blogaktion “Briefe an das Ende der Welt” präsentieren. (Dass es genau dreizehn Beiträge geworden sind, ist ein nettes Detail, das meinen inneren Monk ziemlich begeistert hat.)

Ihr habt nun also nicht nur dreizehn schöne Vorlagen für den Fall, dass der Weltuntergang unmittelbar bevorsteht und ihr unbedingt noch einen Brief schreiben wollt, sondern auch reichlich Lesestoff. Und da ich von reprodukt.com freundlicherweise drei Bücher zur Verfügung gestellt bekommen habe, kann ich hiermit sogar einen Gewinn ausloben und stelle deshalb alle eingesandten Beiträge anonymisiert zur Abstimmung. Die Abstimmung endet am 13. September 2014. Die drei Menschen mit den meisten Stimmen erhalten jeweils ein Buch mit einer handgeschriebenen Postkarte von mir. Nach beendeter Abstimmung gibt es hier auf dem Blog eine Auflösung, wer die Autoren der jeweiligen Texte sind.

Hier geht es zu den einzelnen Einsendungen (Ja ja, ich weiß, das hätte man optisch sicher etwas gefälliger hinbekommen, aber so muss es reichen):

Eins

Zwei

Drei

Vier

Fünf

Sechs

Sieben

Acht

Neun

Zehn

Elf

Zwölf

Dreizehn

Und hier könnt ihr bis zum 13.09.2014 um 23:59 Uhr abstimmen:

Ähm ja

5. September 2014

Es gibt Dinge, die sich mir auch nach dreieinhalb Jahren noch nicht erschlossen haben. Wie zum Beispiel der Umstand, dass man als Mutter von Zwillingen gerne unaufgefordert mit Beileidsbekundungen oder dummen Sprüchen bedacht wird. Wir haben im Laufe der Jahre so unendlich viele idiotische Kommentare zu hören bekommen, dass ich damit ein ganzes Buch füllen könnte. Insbesondere im Kinderwagenalter war es für mich streckenweise schwierig, unbehelligt einzukaufen oder spazieren zu gehen. Eine Frau verfolgte mich in einem großen Elektromarkt durch mehrere Abteilungen, eine andere fuhr mir sogar mit dem Auto hinterher. Seitdem weiß ich, was ich bis dahin immer nur vermutet hatte: 98% aller Menschen sind Idioten. Und die restlichen 2% haben einfach nur Pech.

“Sind das Zwillinge?”
“Nein, das eine ist ein Bernhardiner und das andere ein Kasten Bier.”

“Sind das Zwillinge? Ich würde mich ja erschießen.”
“Verständlich, bei Ihrem Aussehen.”

“Wie sind die denn geboren worden?”
“Ich habe an meinem Bauch einen Reißverschluss. Sie nicht?!”

“Zwillinge, da haben Sie Ihren Mann ja um einmal Sex betrogen.”
(Dazu ist nicht einmal mir eine schlagfertige Antwort eingefallen)

Unvergessen auch der ältere Herr, der mich ganz unvermittelt mitten in einem Supermarkt fragte, ob ich die Kinder stille. “Meine Mutter hat mich ja so lange gestillt, bis dass ich sie in die Brust gebissen habe.” Albernes Altherrengekicher. “Das hat Ihre Mutter sich damals sicher auch nicht träumen lassen, oder?” “Was?” “Dass Sie wildfremden Frauen in einer Obst- und Gemüseabteilung von ihren Brustwarzen erzählen.”

Unsere Kinder sind eineiige Zwillinge. Außer uns gibt es nur sehr wenige Menschen, die die beiden zuverlässig voneinander unterscheiden können. Für uns war deshalb von Anfang an klar, dass wir sie unterschiedlich anziehen. (Das hat nun den sehr putzigen Effekt, dass Menschen unsere Kinder sehen und fragen, wie weit sie altersmäßig auseinander sind.) Zum einen ist es schwierig genug, seine eigene Identität zu entdecken, wenn das Gegenüber nicht nur gleich aussieht, sondern auch noch identisch angezogen ist. Zum anderen haben wir uns von Anfang an gegen jegliche Art von Doppelpackmentalität gewehrt. Damit liegen wir nicht unbedingt im Trend, wenn man sich in Zwillingsforen oder im echten Leben mal ansieht, wie Zwillinge gekleidet werden. Zitat einer Zwillingsmutter: “Ich finde das süß, wenn sie gleich angezogen sind. Solange sie sich nicht wehren können, mache ich das so lange es geht.”

Mein liebster Spruch zu unseren Kindern kam allerdings noch während der Schwangerschaft von einer Kollegin: “Das kommt davon, dass du immer von allem eine Kopie haben möchtest.”

Schrill, schrill, schrill sind alle meine Kleider

2. September 2014

Am Wochenende war es mal wieder so weit: Klamottengroßeinkauf für zwei lebhafte Kleinkinder im besten Verschleißintensivmodus. Noch kann ich das alleine erledigen und so wappne ich mich mit Geduld, Geld und guten Nerven, um mich auf die Suche nach Jacken, Hosen, Pullovern, Schlafanzügen und Unterwäsche zu begeben. (Für Nicht-Eltern: Kinder wachsen hinterhältigerweise schubweise und über Nacht. Wo abends noch die Schlafanzughose ganz normal passt, reicht sie am nächsten Morgen plötzlich nur noch knapp bis über die Knie).

Zur Klarstellung sei an dieser Stelle angemerkt, dass meine Beobachtungen sich auf die ganz normalen Bekleidungsketten beziehen, die man üblicherweise aufsucht, um seine Kinder bezahlbar einzukleiden. Selbstverständlich gibt es diverse Läden, online oder offline, in denen man Kleidungsstücke findet, die erfreulich anders aussehen. Da ich allerdings nicht bereit bin, jährlich den Preis für einen manierlichen, kleinen Gebrauchtwagen in die Bekleidung unserer schnell wachsenden und zerstörungsfreudigen Tomatensoßenkugelschreiberschokoladeneisfettfleckenkinder zu investieren und da selbstgenähte Dinge bei mir den Charme des Unperfekten etwas zu sehr zelebrieren, lande ich eben genau da, wo ich eigentlich nicht hin möchte: in irgendeiner Innenstadt mit viel zu vielen Menschen und besagten Bekleidungsketten.

Zur Farbpalette wurde an anderer Stelle schon viel gesagt und geschrieben. Jungs haben offenbar gerne blau, grün und braun zu tragen, hin und wieder darf es mal was Rotes sein. Mädchen sind zu 90% auf bonbonrosa gebucht, gerne mit glitzernden Applikationen, die garantiert nach 2 Umdrehungen im Schleudergang erste Blessuren davon getragen haben dürften. Mit etwas Glück findet man immerhin noch geringelte Sachen.

Ich habe keine Jungs, also stehe ich etwas überfordert bereits in der zweiten Mädchenabteilung an diesem Tag. Aus den Boxen wummert irgendein aktueller Hit, das Licht ist ziemlich grell und neben mir steht eine Mutter mit ihrer etwa 5jährigen Tochter und diskutiert über eine glänzende, wattierte Weste mit einer Kapuze mit Fellbesatz. Ich flüchte zunächst zu den Jeans. Wenn man die Modelle mit scheußlichen Rosenstreumustern und Hosen mit vorgefertigten Löchern – Aberwitzig, wer braucht das? Das können Kinder ganz alleine und viel professioneller als jeder geplagte Fabrikarbeiter! – ignoriert, geht es eigentlich. Direkt daneben hängen einige Röcke und ich frage mich kurz, wer seinem Kind im Herbst einen cremefarbenen Tüllrock anzieht. Immerhin hat er braune Punkte, vermutlich ein Spritzwasserimitat aus einer Matschpfütze direkt vor dem Kindergarteneingang.

Bei den Pullovern wird es dann sehr schnell ziemlich abstrus. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass bei Mädchensachen schon für Babys taillierte Oberteile angeboten werden? So richtig schön unpraktisch mit Raffbändern und Gummizügen? Warum? Ein Baby liegt in der Regel rum, auf seiner Mama, auf dem Rücken oder bäuchlings, pupsend, schlafend oder schreiend. Es sieht von Natur aus verdammt niedlich aus, neigt dazu, sich und andere zu bekleckern und hätte es gerne warm und bequem. Ich bezweifle sehr, dass Babys ein tiefergehendes Interesse an tailliert geschnittener Kleidung haben. Aber zurück zu den Pullovern.

Da grinsen mir Möpse mit einem schwungvollen „Hello, little princess!“ entgegen. Auf einem anderen Pullover prangt in goldenen Lettern: „Paris, Milan, London“. Mein persönlicher Favorit ist aber das weiße Shirt mit schwarzen Tupfen und der Aufschrift „Tu es mon No. 1. Paris, mon rêve“, teilweise in aufgenähter, schwarzer Rüschenschrift. Einen Gang weiter empfiehlt ein T-Shirt „Live your life every day“. Ich bin geradezu dankbar, als ich zwei gestreifte Pullover in Grau- und Rosatönen entdecke, die keine Lebensweisheiten auf der Front zu bieten haben. Mittlerweile finde ich sogar Hello Kitty ästhetisch enorm ansprechend und tue schließlich das, was ich jedes Mal tue: ich lande in der Jungsabteilung. Hier ignoriere ich gekonnt alle Bagger, Autos und Dinosaurier und finde mein Seelenheil in der Jackenabteilung, wo nicht taillierte Kleidungsstücke in humanen Farben geduldig auf ihren Bügeln vor sich hin hängen.

Zwei Stunden später. Bei den Unterhemden und den Schlafanzügen ist mir dann schon alles egal, so dass die niedliche kleine Katze mit dem Krönchen auf dem Kopf und der süße West Highland Terrier mit Schleife im Haar und in einem Blumenkorb sitzend gemeinsam mit mir den Weg nach Hause antreten dürfen. Damit würden sie eigentlich prima zu den Bademänteln mit aufgenähtem Disney-Bambi und Hello Kitty-Kapuze passen, aber noch ist ein Rest Widerstand in mir, so dass ich erst 3 weitere Geschäfte später endgültig aufgebe und beschließe, vielleicht doch lieber einen Nähkurs zu besuchen.

Da ich davon ausgehe, dass man Dinge in großen Mengen nicht einfach am Bedarf vorbei produziert und da Babys und Kleinkinder in der Regel noch nicht eigenständig einkaufen gehen, entspricht das, was man in den Läden sieht, also offenbar dem Geschmack der breiten Masse. Das lasse ich jetzt als These einfach mal so im Raum stehen und mache dabei ein ziemlich betrübtes Gesicht.

Am Wochenende hatten wir dann übrigens noch sehr lieben Besuch. Die Kinder haben beide einen Pullover bekommen, mit intensivem Streumuster und großem Prinzessinnenemblem auf der Brust.

Bei mir gibt’s was zu gewinnen!

26. August 2014

Mit dieser plakativen Überschrift habe ich mir erst mal eure Aufmerksamkeit gesichert, sehr schön.

Wie bereits HIER beschrieben, geht es um die diesjährige Mitmachaktion in meinem Blog, die aufgrund der Sommerferien noch etwas mehr Resonanz vertragen könnte.

Ich freue mich sehr, dass ich in diesem Jahr einen netten und spendablen Sponsor gefunden habe. Reprodukt aus Berlin stellt mir gleich mehrere Bücher als Preise zur Verfügung, wofür ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchte. Unter allen Einsendern kann ich daher nun drei tolle Comicbände vergeben: Aya , Jim Curious und Jane, der Fuchs und ich.

Einsendeschluss ist der 03. September 2014. Jetzt aber fix!

Briefe an das Ende der Welt

9. Juli 2014

Es ist mal wieder an der Zeit für die nächste Mitmachaktion auf meinem Blog, zum mittlerweile 4. Mal seit 2011. Dieses Mal wird es wieder kreativ. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit fasse ich mich kurz.

Worum geht’s?
Wir befinden uns in der Gegenwart. Astronomen entdecken einen riesigen Meteoriten, der auf die Erde zu rast und der so groß ist, dass er unseren Planeten definitiv zerstören wird. Der Einschlag wird in 8 Wochen erfolgen. Ihr habt nun die Gelegenheit, einen letzten Brief zu schreiben. Dabei bleibt es vollkommen euch überlassen, an wen oder was ihr diesen Brief schreibt. Es gibt keine Vorgabe zu Form oder Länge, geschweige denn zum Inhalt. Einzige Bedingung: euer Beitrag darf vorher noch nie irgendwo veröffentlicht worden sein.

Wer kann mitmachen? Und wie?
Jeder, der Lust hat, darf mitmachen und schickt mir seinen Beitrag per Mail an meterhochzwei [at] googlemail.com. Schön wäre es, wenn ihr – sofern erwünscht – eine Verlinkung zu eurem Blog oder Twitteraccount angebt. Mit der Zusendung stimmt ihr einer Veröffentlichung in meinem Blog zu. Einsendeschluss ist der 03. September 2014.

Und dann?
Die Beiträge werden auf meinem Blog veröffentlicht, und Ruhm und Ehre bis ans Ende eurer Tage sind euch gewiss. Vielleicht findet sich ja auch noch ein freundlicher Sponsor, der einen Preis für den schönsten Brief auslobt. Das gebe ich dann ggf. noch bekannt und würde dann alle eingesandten Beiträge anonymisiert auf meinem Blog zur Abstimmung stellen.

Also, sagt es weiter, beteiligt euch zahlreich, schickt alle Sponsoren zu mir und lasst euch etwas Schönes einfallen. Ich bin schon sehr gespannt.

Milchreis oder wie ich die Kinder der hiesigen Landbevölkerung minderwertig bekochte und dafür verdammt wurde

4. Juli 2014

Derzeit gehen unsere Kinder in eine Kindertagesstätte, hinter der eine Elterninitiative steckt. Das bedeutet für uns konkret, dass wir alle drei Wochen zwei Tage lang für alle Kinder und Betreuer kochen müssen und den gesamten Müll der beiden Tage mit nach Hause nehmen.

In meiner manchmal unbedarften Art war ich ein Jahr lang der Ansicht, das sei zwar lästig, aber notwendig, in Ordnung und nicht weiter erwähnenswert. Man kocht halt alle drei Wochen vor sich hin, als Zwillingsmutter darf ich freundlicherweise zwei Tage hintereinander das Gleiche kochen. Ende der Geschichte.

Heute aber, an einem sonnigen Freitag, die Nation befindet sich bereits im prophylaktischen Freudentaumel ob des anstehenden 3:1 gegen Frankreich – heute war ich fällig.

Vollkommen ahnungslos betrete ich die Kita und erkundige mich gesprächshalber, was es heute zu essen gab. Kartoffelsuppe. Kartoffelsuppe heißt bei uns, dass Zuhause erst mal gegessen werden muss, weil unsere Kinder keine Suppe essen. Ich rolle ein bisschen mit den Augen, denn ich bin von Natur aus faul und dankbar, wenn ich kein Mittagessen improvisieren muss. Mein Augenrollen inspiriert eine mir bis dato vollkommen fremde Mutter dazu, theatralisch die Hände in die Luft zu werfen und sich sofort und unaufgefordert und umfangreich über das Essen zu echauffieren. Es fällt zum ersten Mal das Wort Milchreis.

Ich weiß nicht, ob ich mir der Gefahr nicht bewusst war, ob ich in dem Moment nicht ausgelastet war oder ob ich manchmal einfach nur doof bin. Ich sage also ganz freundlich: “Der Milchreis war von mir, was war denn damit nicht in Ordnung?”

Als Leserservice fasse ich hiermit die Summe meiner Vergehen und Erkenntnisse für alle aktuellen und zukünftigen Eltern wie folgt zusammen, auf dass Ihnen so ein Fauxpas niemals unterlaufen möge:

1. Auch wenn Dinge abgesprochen sind, heißt das nicht, dass so eine Absprache in irgendeiner Form verbindlich ist.
2. Essen für Kinder ist nur dann vernünftig, wenn die Zutaten “viel Geld gekostet haben” und man “drei Stunden lang in der Küche steht und schnibbelt”.
3. Alle anderen (abwesenden) Eltern sehen das übrigens ganz genau so.
4. Alle (abwesenden) Erzieher sehen das übrigens ebenfalls ganz genau so.
4. Milchreis ist ja wohl nicht Ihr Ernst. Das ist absolut minderwertiger Mist!
5. Versuchen Sie nicht, mit dem aufgebrachten Elternteil zu sprechen. Nehmen Sie Haltung an, halten Sie den Mund und nehmen Sie es wie ein ganzer Kerl!
6. Verwenden Sie unter keinen Umständen Begriffe wie “Sachlichkeit” oder “vernünftiger Tonfall”. Ihnen gegenüber steht eine aufgebrachte Mutter, die verlockenderweise auch noch alle Klischees über spätgebärende Erstmütter in sich zu vereinen scheint. Widerstehen Sie der Versuchung, auch wenn es fast unmöglich ist.
8. Putzen Sie vorsichtshalber schon mal das Badezimmer, falls die Mitarbeiterin vom Jugendamt, die wahrscheinlich demnächst unangekündigt vor Ihrer Türe steht, auf die Toilette muss.
9. Vertrauen Sie mir niemals Ihre Kinder an!

In diesem Sinne verbleibe ich mit rabenmütterlichen Grüßen,
Ihre Frau Quadratmeter

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