Vermeintlich Neues

2010 Februar 9
von quadratmeter

Ich habe mich ja mittlerweile daran gewöhnt, vermeintlich Neues als altbekannt wiederzuerkennen. Als ich heute einer unserer Azubinen im Büro erklärt habe, dass die GUCCI-Werbung sich bei der Vergangenheit bedient hat, wollte sie mir das partout nicht glauben. Jetzt habe ich ihre private Mailadresse und sie gleich einen Link zu diesem Clip:

Wir müssen mal reden

2010 Februar 9
von quadratmeter

Gassi gehen statt Candle-Light-Dinner, Maus statt Mausi: Jeder Fünfte würde am Valentinstag seinen Partner sitzen lassen, um mit seinem Haustier Zeit zu verbringen. Das ergab eine Befragung in 23 Ländern. Demnach zeigen Europäer mehr Sinn für Romantik als Asiaten.

Diese Meldung kann ich nicht einfach so unkommentiert stehen lassen. Wir müssen mal reden, das geht so nicht.

Da haben sich also ganz offensichtlich alle Hunde, Katzen, Hamster und Zwergwidderkaninchenhasen dieser Welt beim Gipfeltreffen der welterobernden Fellterroristen fein säuberlich untereinander abgesprochen. Die Motive der Dosenöffnerdompteure sind klar und bedürfen keiner näheren Erläuterung. Nur die ungeteilte Aufmerksamkeit des zweibeinigen Lebenspartners sichert eine solide Grundversorgung, regelmäßige Entleerungen und eine angemessene Menge Bloganteil.

Dass Sie, liebe Zweibeiner, das nicht durchschauen, sondern wahrscheinlich auch noch mit einem affektiertem Och-wie-süüüüüüüüüüüüüß-Getue unterstützen, finde ich nicht gut. Ich brauche jetzt schon jeden Morgen fünf Minuten, um tierhaarfrei das Haus zu verlassen. Und es reicht mir voll und ganz, dass gelegentlich der intensiv pupsende Mops Max mit seinem Herrchen zu Besuch kommt und mich bei Besprechungen regelmäßig ablenkt, weil ich fasziniert den Blick von Max’ Hinterteil zum weißen Teppich schweifen lasse und reichlich sensationslüstern darauf warte, ob Max den Gestank dieses Mal in Farbe umsetzen wird oder nicht. Bob Ross für Geruchsmalerei mit Fellapplikationen, vielleicht hätte ihm das gefallen.

Sie haben doch nicht ernsthaft über all’ die Jahre mühevoll so phantasievolle Namen wie Moppelchen, Hasenschnäuzchen, Schnuckelmurksel und Mausilein erdacht, um damit nun Wesen zu bedenken, die Kabel durchknabbern, Tennisbälle vollsabbern und in Sandkisten kacken. Haben Sie eigentlich schon mal einem Zwergkaninchen dabei zugesehen, wie es beim Candle-Light-Dinner mühevoll versucht, eine Flasche Champagner zu öffnen? Und ist Ihnen eigentlich klar, wie unsagbar dämlich ein Rhodesian Ridgeback im Abendkleid aussieht? Und haben Sie eigentlich wirklich geglaubt, dass Ihre Siamkatze Ihnen beim Juwelier ein neues Einzelstück ausgesucht hat? Ganz davon abgesehen, dass die Kreditkarte Ihres Lieblingskanarienvogels schon seit 3 Monaten gesperrt ist, weil er erfolglos versucht, über den massiven Ankauf von Hirseknabberstangen an erhebliche Firmenanteile der Firma Trill zu gelangen.

Denken Sie noch mal drüber nach, Sie haben ja noch ein paar Tage Zeit.

Sie kommen näher

2010 Februar 8
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von quadratmeter

Heute verschlug es mich in einen Kölner Supermarkt. Was da aus den Lautsprechern schallte, hat mich so irritiert, dass ich glatt die Tomaten vergessen habe. Ich habe mir den Inhalt des Liedes so zusammengereimt, dass die Sängerinnen unter irgend einem Vorwand ohne ihre Männer mal einen trinken gehen wollten und den Zuhörern erklärten, wieso das so lustig und so wichtig ist.

Leider beherrsche ich nicht mal ansatzweise die phonetische Schreibweise dessen, was mir da entgegenschmetterte, so dass Google mir nicht wird helfen können. So bleibt meinen Lesern zumindest ein passender Youtube-Link erspart.

Regionalkultur kann bisweilen schwierig sein.

Notizen… No. 11

2010 Februar 7

01. Der neuste Running Gag im Hause Quadratmeter: “Na Schatz, willst du deinen Joghurt nicht lieber in der Dusche essen?”

02. Der Bestellstaus “eingetreten” macht mich nun seit 3 Tagen kirre.

03. Phänomenale Erkenntnis: Hitler hatte Mundgeruch. Mal sehen, wann sie die Sache mit dem eingewachsenen Zehennagel rausfinden.

04. Vielleicht möchten die Katholen ja mal nicht nur über eine Korrektur der bischöflichen Leitlinien, die den Umgang mit sexuellem Missbrauch in der Kirche regeln diskutieren, sondern einen normalen Umgang mit Sexualität innerhalb der Kirche angehen?

05. Der Umstand, auch an diesem Wochenende nicht frei zu haben, versetzt mich in eine dermaßen schlechte Laune, dass ich mich selbst nicht leiden kann. Ich gelobe leichten Herzens, da nur sehr theoretisch: egal wie groß und wichtig und reich ich mal werden sollte, ich werde mich nie dem Duktus “Wissen Sie eigentlich, wer ich bin?” ergeben.

06. Gestern waren die Nachbarskinder erstaunlich ruhig. Vielleicht machen sie jetzt demnächst schon Abitur? Geht ja alles immer schneller heutzutage.

07. Kürzlich las ich irgendwo in einem Blog einen schönen Satz, den ich leider nicht mehr ganz wortgetreu wiedergeben kann: Wir denken zu sehr in Gegensätzen statt in Alternativen.

08. Herr Phnööt hat es geschafft, im Januar 800,00 EUR für seine Fußpflege auszugeben.

09. Ich habe endlich eine Idee für Muriel’s Aktion, weiss aber noch nicht, ob ich das auch alles so hinbekomme.

10. Der Winter stört mich immer noch nicht.

49 Fragen, die die Welt nicht braucht

2010 Februar 6
von quadratmeter

Was tut man nicht alles, wenn man keine Lust auf Dinge wie Steuererklärung und Treppenhausputzen hat. Den folgenden Fragenkatalog habe ich hier gefunden.

1.) Wann warst Du zuletzt beim Friseur? – Vor sehr viel Haarlänge – und das ist auch gut so.
2.) Schminkst Du Dich? – Gelegentlich.
3.) Trägst Du Röcke? – Im Moment ganz sicher nicht.
4.) Was trägst Du nachts? – Ich bevorzuge die kreative Zwiebelmethode nach Einzelfallabwägung.
5.) Welche Schuhgröße hast Du? – 39
6.) Wie viele Paar Schuhe besitzt Du (ungefähr)? – Ich verweigere die Aussage.
7.) Hast Du eine Tätowierung oder ein Piercing? – Zählen Narben auch?
8.) Wann warst Du zuletzt beim Zahnarzt? – 2008. Aus dem Kariesalter bin ich langsam raus.
9.) Mit wem hast Du zuletzt telefoniert und wie lange dauerte das? – Eine halbe Stunde lang mit einem Kunden.
10.) Gibt es eine Serie, die Du regelmäßig schaust? – Desperate Housewives, Six Feet Under demnächst noch mal komplett im Original, die Simpsons.
11.) Warst Du schon mal im Fernsehen? – Als Kabelträger beim SDR bei einer Opernaufführung im Schwetzinger Schlosspark vor vielen Jahren.
12.) Welchen Sport schaust Du Dir im TV an? – Vereinzelt Fußballspiele bei der WM.
13.) Hast Du eine Phobie? – Nein. Nur Spinnen und Höhen (ab 5. Obergeschoss) fühlen sich gar nicht gut an.
14.) Hast Du Dir schon mal gewünscht, ein Mann zu sein? – Im Berufsleben.
15.) Welche Zeitschriften liest Du meistens? – Die Tagespresse querbeet und online, Immobiliengedöns.
16.) Wo verbringst Du mehr Zeit, vorm PC oder TV? – PC.
17.) Wann warst Du zuletzt in der Disco? – Heißt das heutzutage nicht Club?
18.) Welche Tiere magst Du gar nicht? – Spinnen. Nacktmulche sehen auch blöd aus.
19.) Wenn Du jetzt auswandern müsstest, wohin würdest Du gehen? – Brasilien oder Bornholm.
20.) Bist Du in der Schule mal sitzengeblieben? – Nein.
21.) In welchem Fach warst Du besonders schlecht? – Ich hatte ein Stillhalteabkommen mit meinem Physiklehrer. Und Mathe hatte ich leider versehentlich im Abitur.
22.) In welchem besonders gut? – Sprachen
23.) Wie viele Sprachen sprichst Du? – 5, davon 2 halbe.
24.) Welche Sprache würdest Du gerne lernen? –  Keine.
25.) Liest Du in Zeitschriften Dein Horoskop? – Ich schreibe die lieber selber.
26.) Beherrschst Du ein Musikinstrument? – Beherrschen ist bei mir ein vollkommen unangebrachter Ausdruck.
27.) Kannst Du tanzen? – Noe.
28.) Was machst Du nachts, wenn Du nicht einschlafen kannst? – Ich kann “Herr der Ringe” als Hörspiel sehr empfehlen.
29.) Hast Du ein Lieblings-Gesellschaftsspiel? Welches? – Monopoly. Will aber nie einer mit mir spielen.
30.) Wohin ging Dein bisher weitentferntester Urlaub? – Südamerika.
31.) Wann warst Du zuletzt auf einem Konzert? – Die letzten beiden waren Farin Urlaub und Depeche Mode. Ich hatte für 2009 dann leider keine Pre-Blasen-OP-Karte erwischt.
32.) Welche CD hast Du Dir zuletzt gekauft? –”Skin and Bones” von den Foo Fighters und “Wir Kinder vom Bahnhof Soul” von Jan Delay.
33.) Hast Du Dich schon auf der Arbeit krankgemeldet, weil Du einfach keine Lust hattest? – Nein.
34.) Hast Du schon FKK gemacht? – Nein.
35.) Hast Du schon Bungee-Jumping oder Fallschirmspringen gemacht? – Uaaaaaaaaaah!
36.) Welches Zweirad fährst Du? – Es ist silberfarben, analog und hält derzeit Winterschlaf.
37.) Wann hast Du zuletzt die Fenster geputzt? – Nicht in diesem Jahr.
38.) Wann zuletzt Wäsche gebügelt? – Ich bin Einzelstückbedarfsbügler.
39.) Wann hattest Du die letzte Auseinandersetzung mit Deinem Partner wegen des Fernsehprogramms? – Gar nicht.
40.) Küsst Du Deinen Partner täglich? – Du nicht?
41.) Öffnest Du die Post, die an Deinen Partner adressiert ist? – Ich bin im Haushalt der Finanzminister. Das Nichtöffnen von Post hätte daher disaströse Folgen für die deutsche Wirtschaft. Elektronische und sonstige Post ist natürlich tabu.
42.) Wirst Du laut wenn Du streitest? – Richtig unangenehm wird es erst, wenn ich leise werde.
43.) Hattest Du schon mal ein Blind Date? – Ja.
44.) Hast Du Dich schon mal in einen verheirateten Mann verliebt? – In meinen, immer wieder.
45.) Was war Dein erstes eigenes Auto? – Ein Käfer.
46.) Bist Du bei der Führerschein-Prüfung mal durchgerasselt? – Nein.
47.) Wo muss die Tanknadel Deines Autos stehen damit Du tanken gehst? – Auf einer passenden Lücke in meinem Terminkalender.
48.) Hast Du schon mal ein Auto zu Schrott gefahren? – Ja.
49.) Warum hast Du bei dieser Umfrage mitgemacht? – siehe Intro.

Wer auch sinnlose Verdrängungsaktivitäten gebrauchen kann, möge sich bedienen.

Frischfleisch

2010 Februar 4
von quadratmeter

Um der aktuellen Februarmüdigkeit etwas entgegenzuwirken, habe ich beschlossen, einige Blogs aus meinem Feedreader vorzustellen, die meiner Meinung nach einen Besuch wert sind. Ich habe dabei bewußt versucht, einen Schwerpunkt auf die Blogs zu legen, bei denen ich nicht dauernd einem Großteil meiner Leser im Kommentarteil begegne ;)

Wer bei der Aktion mitmachen und ebenfalls Einblick in den eigenen Reader gewähren möchte, ist herzlich eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Ich freue mich über eine Verlinkung hierher, damit ich es mitbekomme und so auch wieder das eine oder andere neue Blog entdecke. Viel Spaß!

Alternativen ist oft sehr eigenwillig und meistens sehr toll zu lesen.

Asinus Canus – Rechtsmediziner mit trockener Schreibe, die ich sehr schätze. Von Krankheitsbildern bis hin zu eigenwilligen Gerichtsdialogen bis hin zu einem sehr leckeren Rezept für Zitronenhähnchen und gelegentliche Mitteilungen zum Wort des Tages ist für jeden was dabei. Für Kommentarspamfanatiker ist der Blog allerdings ungeeignet, also betragt euch manierlich ;)

AxeAge ist freischaffender EDV-Berater, Golfspieler, Gelegenheitsmusiker, Buchautor und Kolumnist. Noch Fragen?

Chaoskatze ist mir irgendwann zugelaufen, und seitdem bin ich treue Leserin. Sie erzählt dem geneigten Leser von ihrer Krankheit und hat dabei einen derart herrlich schrägen Ton am Leib, dass ich immer wieder sehr grinsen muss. Respekt!

Die Quatschtronauten Bewohnt wird das Blog von den beiden Mäusen Krullestaart und Snorrebaard, die uns sehr detailliert und anschaulich die Welt erklären.

Draußen nur Kännchen serviert nicht nur im Sommer, sondern im ganzen Jahr alle relevanten Dinge des Lebens, egal ob Unsaomma, Herr Nessy, Pantoffelgeschenke oder aberwitzige Dialoge zwischen Mutter und Tochter.

Bei karicartoons geht es, wie der Name schon vermuten lässt, recht bildhaft zu. Ein Blog, das genau so alt ist, wie meins, wir Septemberkinder müssen doch zusammenhalten!


01.53 Uhr

2010 Februar 3
von quadratmeter

Wenn ich den schwachbegabten Blödschlumpf erwische, der mir heute Nacht um 01.53 Uhr einen Herzklabaster durch Ausdembettklingeln beschert hat, sind Knoten in beiden Ohren und allen 10 Fingern lediglich das Intro zu einer verdammt unangenehmen Unterhaltung mit mir.

Zebrampeln

2010 Februar 1
von quadratmeter

Wenn der liebe Gott vor der Erschaffung von Zebrastreifen und Fußgängerampeln, im Folgenden kurz Zebrampeln genannt,  erstmal mit den sicher ebenfalls von ihm erschaffenen Fußgängern im Rahmen einer vernünftigen Bedarfsermittlung gesprochen hätte, wäre ihm schnell klar geworden, dass das so nun wirklich nicht geht.

Zebrampeln müssen prinzipiell grün und flexibel positionierbar sein. Idealerweise verfügt jeder Fußgänger über ein eigenes Exemplar, das sich via Fernbedienung unmittelbar vor einem herannahenden Fahrzeug spontan und lassoähnlich ganz lässig über die Straße werfen lässt. Wichtig: keinesfalls darf erkennbar sein, dass der Autofahrer auch nur ansatzweise registriert wurde. Alle Autofahrer, die nicht über den siebten Zebrampelsinn verfügen, können ihren Lappen bitte direkt bei der Garderobiere in den Eimer werfen und dann üben, in der Dunkelheit komplett schwarz gekleidet im lässigen Schlenderschritt über die Straße zu gehen.

Nineteen forever

2010 Januar 31
von quadratmeter

Es gibt Menschen, die für sich wissen, dass dieses Leben nicht das einzige und letzte ist. Ich hingegen weiß es nicht, ich vermute es nicht einmal. Ich kann es lediglich hoffen. Ich hoffe es so wie ich schon viele Dinge in meinem Leben gehofft habe, inbrünstig und mit jeder Faser meiner Selbst, nur um dann am Ende des Tages ernüchtert feststellen zu müssen, dass die Hoffnung eine ebensolche geblieben ist und sich nach ihrer Nichterfüllung dann ganz stikum durch eine Nebentür verdünnisierte.

Also verdrängt man derartige Gedanken, es gibt ja auch gar keinen konkreten Anlass, wir sind jung und gesund, die Sonne scheint, die Autobahn ist frei, die Musik ist toll, wir haben viel zu tun, in unseren Herzen werden wir ohnehin ewig 19 bleiben. Wir könnten theoretisch immer noch Lebenspläne über den Haufen schmeissen, einen Neuanfang wagen, uns entdecken lassen, um fünf Mindestminuten der Berühmtheit für uns zu reklamieren. Unsere Energie beleuchtet ganze Häuserblocks und vertreibt alle Schatten aus den Hauseingängen. Immer schön in Bewegung bleiben.

Was aber, wenn wir zur Ruhe kommen, vielleicht wenn wir nachts im Bett liegen, neben uns atmet der geliebte Mensch im regelmäßigen Rhythmus des tief Schlafenden? Wenn wir den Tag Revue passieren lassen, und an die denken, denen es nicht so geht wie uns? Was aber, wenn plötzlich der Tod um die Ecke schaut, der dieses Mal wieder nur einen Nachbarn, einen Bekannten, eine öffentliche Person oder einen Kunden ereilt hat? Oder wenn wir einfach nur unter der weichen, warmen Decke liegen und die Hand austrecken und uns vorstellen, dass diese Stelle kühl und leer bliebe?

Ist das eine Übung unserer Seele für den Ernstfall? Eine vorübergehende Verwirrung der Neurotransmitter? Unerzogene Hormone ohne Sinn und Verstand? Warum weinen wir, wenn in Büchern solche Dinge beschrieben werden? Warum rührt uns bestimmte Musik an, Filmszenen oder Schlußsequenzen irgendwelcher Serien? Ist das Bestandteil des Älterwerdens? Kann man das Damitumgehen lernen oder ist das etwas, das immer so bleiben und vielleicht sogar schlimmer wird? Wir sind dazu erzogen worden, eine gewisse Scheu an den Tag zu legen, über so etwas spricht man nicht. Früher wussten wir auf Anhieb, wieso Liebe wehtun kann. Solche Gründe allerdings waren in unserem Repertoire nicht vorgesehen.

Wir machen das für uns aus, vorzugsweise nachts, alleine und leise. Dabei wissen wir eigentlich, dass wir nicht alleine sind. Dass dieses Innehalten und Angst haben “dazu gehört”, auch wenn man keine Begründung dafür in Worte fassen könnte. Aber darüber spricht man nicht.

Bunny

2010 Januar 31
von quadratmeter

Als ich vorhin bei ruediger dieses Video sah, erinnerte ich mich an folgenden Kurzfilm von Chris Wedge:

Baking alone in her kitchen, tattered, old Bunny receives a troublesome late-night visitor from the deepest woods – or deeper. A hairy moth, as battered as Bunny, seems to be stalking her. Her attempts to remove it only make the moth more insistent. What is it about this nocturnal pest that stirs her deepest fears and memories? To find out, she must go through an emotional metamorphosis that sheds a whole new light on this quirky but heart-warming tale.